Christian Günther

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Kursreflexion und -Feedback #4524

    Habe gerade einen Blogbeitrag fertiggestellt.

  • als Antwort auf: Produkte #4521

    Die Grundschulgruppe, die das Thema “Tod” bearbeiten wollte, konnte zwar eine Menge Material sichten, erstellte darüber hinaus aber keine neuen Produkte.

    Von allen Mitgliedern wurden dafür jahreszeitliche Zeitprobleme angeführt.

  • als Antwort auf: Inhalte und Aufgaben (Smartphone goes Relibuch) #4263

    Zur LearningApps-Aufgabe: Sehe ich als schwierig an, weil sich etliche Begriffe unterschiedlich zuordnen lassen: Ich hatte zB ganz viele Begriffe in “alle Altersstufen” eingeordnet, weil zB nicht nur Kinder gerne spielen, bzw auch Kinder und Jugendliche angesehen sein wollen, auch Kinder sowie Erwachsene eine Clique haben wollen, etc. Ich habe auch nicht gesehen, welcher Kompetenzzuwachs mit dieser Aufgabe erreicht werden kann.

    Auch bei der Karikatur hat es bei mir nicht geklingelt. Die einzige Lebensbewältigungskompetenz, die mir dazu einfiel, war: “Man muss einen Führerschein haben, um sich und andere fortzubewegen.”

    Was mir dazu einfiel: A.Hatler: “Tun Sie was Sinnvolles”

    Wobei man über Wertebegründungen nachdenken könnte.

  • als Antwort auf: Inhalte und Aufgaben (Smartphone goes Relibuch) #4221

    @Michael:

    ad Gesprächskennzeichnung:
    Als Kennzeichnung würde mir was weniger Amtliches besser gefallen, zB “(Aus Gesprächen zusammengefasst von Christian Günther)”

    ad Kompetenzen:

    • SchülerInnen geben sich selbst Rechenschaft, inwieweit das Internet (Netzwerke, Spiele, etc) ihre Wünsche und Sehnsüchte besser bedient als die Relität
    • SchülerInnen gewinnen Klarheit darüber, wie groß für sie der Stellenwert ihres “Internet-Lebens” ist.
    • SchülerInnen können ethische Verhaltensweisen, die sie im Umgang mit Computern und im Web anwenden (Netiquette, bei Spielen, Vernachlässigung der Angehörigen(?) etc) darstellen und bewerten
    • SchülerInnen können angeben, womit sie diese ethischen Verhaltensweisen begründen (zB aus dem Glauben? Normen der Zivilgesellschaft? ‘Anyghing goes’ im Internet?)

    Für die letztgenannte Kompetenz fehlen mir, offen gesagt, noch die Unterrichtsbausteine. Ich halte sie aber für unabdingbar, wenn dieses Reli-Projekt nicht zu einem reinen Ethik-Projekt vergammeln soll.

    ad Onlinepost vom Selbstmörder:
    Googlen hilft: http://bit.ly/1z61NE0

    ad OneMinuteFly:
    eignet sich recht gut zur Diskussion ethischer Grundhaltungen: Wieso muss man im Leben das alles gemacht haben? Ist das Leben eine To-Do-Liste? Oder worin besteht der Sinn? Ist es überhaupt korrekt, dass sich jeder “den Sinn” seines Lebens selber definieren kann? Oder geht es hier nur um Vorlieben, nicht um “Sinn”?

    ad Internetidentität:

    * Vom Selfie zum Avatar:
    eine wohl auch für Berufsschüler ganz witzige Spielerei wäre es, sie ein Morph-Bild anfertigen zu lassen, mit dem sich ein Selfie in einen selbstgebastelten Avatar verwandelt. Dafür gibt es Avatar-Generatoren für PC oder als smartphonetaugliche App bzw Online-Anwendung. Zum Morphen eignet sich diese Online-Anwendung bzw diese App (die musik-unterlegte Morph-Videos anfertigt).

    * Total losgelöst von der Misere der Realität: 3D-Chats im Internet
    Im Netz flirten mit makellosem Körper und dem absoluten Wunsch-Outfit – das geht über gewisse Chat-Communities. Ist dies eine Lösung, um aus der eigenen Kontaktarmut/sozialen Isolation herauszukommen? Wie lange dauert es, bis andere das hässliche Entlein erkennen, das sich vielleicht hinter der Model-Maske verbirgt? – Diskussionsanstöße.

     

     

  • als Antwort auf: Inhalte und Aufgaben (Smartphone goes Relibuch) #4177

    Den Text habe ich selber formuliert – als Zusammenfassung eines längeren Gesprächs – und ein wenig verfremdet. Tatsächlich ging es um mehrere Spiele, und man hätte noch mehr schreiben können. In dem Gespräch spielten “die Programmierer” als Gestalter der Spielewirklichkeit der Spieler eine große Rolle: Manche kostenlose Spiele seien ja genial fesselnd programmiert – man tauche gar nicht mehr aus der Spielewelt auf. Auch der Realismus sei frappierend. Andere Spiele sind von der Spielidee her sehr gut, aber voller Bugs.

    Im Nachhinein kam mir die Frage in den Sinn: Wenn die Spiele so viel anziehender sind als die Realität: Ist die Realtiät vielleicht voller Bugs?

    Eine andere, wichtige Frage, die mir vor diesem Gespräch so nie gekommen war: Sind “Kameraden” aus Spielewelten, mit denen zusammen man quasi ums Überleben gekämpft hat, nicht sogar engere und bedeutendere Freunde als die aus der Realität, mit denen man weniger aufregende Sachen erlebt?

    Ein anderer Aspekt ist der Reiz, der durch die Rückkehr archaischer Lebenssituationen in die hochtechnisierte Welt des Nuklearzeitalters ausgelöst wird: Je mehr unsere anarchischen Freiräume getaktet und eingeschränkt werden, je weniger klar sich gut und böse beurteilen lässt, desto größer ist die Sehnsucht nach Freund *und* Feind, nach Auseinandersetzungen, wie sie durch die jahrhunderttausende lange Praxis unserer Vorfahren wohl auch in unsere Gene hineingeschrieben wurde. – Und, so fragte meine Frau heute morgen, ist nicht dieser IS-Krieg oder die Sache mit den Rechten in Köln auch so ein “Spiel”, bei dem sich die Sehnsucht nach einfachen Wahrheiten in der Realität buchstäblich niederschlägt?

    Zu deinen didaktischen Fragen: Die finde ich gut … mit Abstrichen: Wichtig scheint mir, dass man eine Stigmatisierung von “Internetsucht” oder “Spielesucht” vermeiden muss. Viele der Jugendlichen spielen ja selber. Deine Frage impliziert darum evtl: “Versetze dich in die Rolle deiner Elteren…” – diesen Transfer werden wohl nicht alle motivierend finden. Vielleicht kann man auch direkter fragen, nach dem Freundeskreis der Berufsschüler. Oder man stellt eine Statistik zur Diskussion, nach der heutige Jugendliche “prüder” sind als noch die von vor 10 Jahren. http://bit.ly/1DLlKkg Vielleicht liegt das nicht an Prüderie, sondern an der Verlagerung von Beziehungen in den Onlinebereich? – usw

  • als Antwort auf: Inhalte und Aufgaben (Smartphone goes Relibuch) #4175

    Weiß nicht, ob das nützlich ist für dein Projekt, Michael – eigentlich ist es ja nur ein Reli(im)puls – aber bei Relipuls habe ich keine Schreibrechte -, aber seis drum, vielleicht kannst du was damit anfangen:

    http://deuxpont.blogs.rpi-virtuell.net/2014/11/02/programmiert-statt-geschaffen/

  • als Antwort auf: Anforderungssituationen #4073

    Grundschule. Der Schultyp, von dem manche Religionspädagogen/pädagogen manchmal annehmen, dass dort den Kleinen jeder §@&~$ aufschgewatzt wird.

    Fragen, die die Kinder explizit oder implizit an mich stellen:

    • Kann man das glauben, was der Herr Günther sagt?
    • Was glauben Sie?
    • Wie? “Wir wissen es nicht?” – Da darf jeder seine eigene Meinung haben, was ihm oder ihr glaubhaft erscheint?
    • Lässt sich das, was ich im Religionsunterricht erfahren habe, mit den Auffassungen vereinbaren, die in meiner Familie /meiner religiösen Gruppe (Evangelen/Katholiken/Freikirche) vertreten werden?

    Zu Anforderungssituationen später mehr. Hier sei nur erwähnt: Weihnachten, die Jungfer Marie.

  • als Antwort auf: Navigation und Design (Smartphone goes Relibuch) #3844

    Ich habe mal versucht, mit bescheidenen Bordmitteln umzusetzen, was mir so eingefallen ist. Das Ergebnis sieht irgendwie bescheiden aus: Das liegt an

    • der PDF-Vorlage (in der Webversion wären mE zwei unterschiedlich große Porträts derselben Person sinnvoll
    • meinen bescheidenen Design-Begabungen
    • den bescheidenen, mir zur Verfügung stehenden Bordmitteln.

    Meine Erkenntnis: Ein Blog bleibt ein Blog bleibt ein Blog. Auch wenn ich ihn mit Plugins oder Embeds aufpeppe, wird er am Ende nicht aussehen wie die Steuerkonsole vom Kampfstern Galactica – was ich persönlich eher als vorteilhaft empfinde, und als Pädagoge/Schullehrer als authentisch. Mehr Selbstverleugnung (im Design) sollten wir vielleicht auch gar nicht treiben.

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    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Jahre, 8 Monate von Christian Günther Christian Günther.
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  • als Antwort auf: Vorstellung #3784

    Hi, mein Name ist Christian Günther.

    Ich arbeite im RPZ Zweibrücken, was so eine Art regional ausgerichtete Präsenz der Ev. Kirche der Pfalz in Bezug auf Religionslehrkräfte und ihre Beratung und Fortbildung ist, und unterrichte in diesem Zusammenhang auch an einer Grundschule.

    Ich setze gerne neumodische Medien im Unterricht ein, arbeite oft mit dem Smartboard, auch in Verbindung mit dem Internet, und muss an der Schule den Router immer mal wieder zum Laufen bringen.

    Ein beruflicher Schwerpunkt besteht in der Pflege der Webpräsenz des Amtes für Religionsunterricht der Ev. Kirche der Pfalz. Die Zusammenarbeit mit den deutschlandweit agierenden Cracks von rpi-virtuell und dem openreli-Organisationsteam ist, gemessen an den vorhandenen Möglichkeiten, eng.

    Fragen, die mich in Bezug auf openreli interessieren, sind:

    1. Wie kann ich schnell und einfach unterrichtsrelevante Daten sammeln und organisieren (“kuratieren”)?
    2. Gibt es Möglichkeiten, mit Computer/Cloud/Smartphones Arbeitsabläufe in der Schule zu vereinfachen oder effektiver zu gestalten?
    3. Welche Mittel gibt es jenseits von PowerPoint, SchülerInnen neue Wege eines kreativen, schöpferischen Umgangs mit Wissen zu ermöglichen?
    4. Wie komme ich mit einem möglichst schmalen Budget an möglichst gute, digital einsetzbare Unterrichtsmaterialien?
    5. Wie kann man mit diesen neumodischen Geräten einen möglichst offenen, stark schülerbezogenen und möglichst wenig lehrer- bzw boardbezogenen Unterricht gestalten?
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