ElisabethHammer

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Kursreflexion und -Feedback #4516
    ElisabethHammer
    ElisabethHammer
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    Openreli 2014 war ganz anders als 2013; wahrscheinlich lassen sich bestimmte Dinge nicht ganz so einfach wiederholen … So sehr ich mich also auf die Neuauflage gefreut habe, musste ich dieses Jahr feststellen, dass ich öfter nicht Zeit hatte bei den Live-Events dabei zu sein und v.a. auch die Umsetzung eines konkreten Projektes war heuer auch schwierig im Zeitraum November, v.a. doch auch bedingt durch meine Praktikantin und ein anderes fächerübergreifendes Projekt, das ich am Laufen habe. Möglicherweise waren heuer einfach zu viele Sachen gleichzeitig, zusätzlich lief Openreli heuer kürzer (letztes Jahr haben wir eigentlich relativ “gemütlich” über Wochen geplant und umgesetzt). Wenn man konkret was umsetzen möchte, wäre vielleicht sogar eine Absprache im Vorfeld bereits notwendig (wie auch Reinhard anmerkt, dass eventuell nur einige Gruppen ein Projekt durchführen).

    Später anzusetzen wäre eine Idee, ab Februar ist es bei uns schon wesentlich ruhiger als in den ersten Schulwochen.

    Vom letzten Jahr habe ich vor allem die Diskussion rund um die Frage, was einen guten Religionsunterricht ausmacht, sehr positiv in Erinnerung. Dazu wurden auch zahlreiche Blogbeiträge verfasst. Eine tiefgehende Diskussion in der Breite ist heuer meiner Meinung nach nicht zustande gekommen, warum weiß ich nicht. Twittern war für mich eine (kurze) interessante Erfahrung, glaube aber nicht, dass ich das Medium weiter nutzen werde. Aber auch das ist ein Ziel von Open-Reli: Dinge ausprobieren ohne allzu große Scheu vor der Technik.

    Highlights für mich persönlich waren heuer die Bibel-Clouds und die vielen Anregungen zum Online-Lernen und Organisieren von Lernmaterialien. Ich bedanke mich bei den Open-Reli-Organisatoren und hoffe bei der nächsten Ausgabe wieder eine aktivere und weniger “konsumistische” Haltung einzunehmen. Ich gebe Reinhard Recht, dass man wohl am meisten lernt, wenn man selbst auch an einem konkreten Projekt mitarbeitet.

  • als Antwort auf: Anforderungssituationen #4049
    ElisabethHammer
    ElisabethHammer
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    “An welche Bereiche denkt ihr, wenn ihr den Begriff “glaubwürdig” hört?”: Schule – Eltern – Kirche und Politik, in dieser Reihenfolge kam die spontane Antwort einiger meiner Maturanten. Ich war doch recht erstaunt, dass die Schule einen so dominanten Platz einnahm. Leider hatten wir nicht mehr Zeit, das Gespräch zu vertiefen. So kann ich nur Vermutungen über die Hintergründe der Aussage anstellen. Schule als auch Eltern versuchen die Jugendlichen erzieherisch zu begleiten; dies kann nur gelingen, wenn dies auch “glaubwürdig” und authentisch geschieht.

    Kirche und Politik könnte man als Institutionen zusammenfassen, wobei man hier wohl von einem allgemeinen Glaubwürdigkeitsverlust in der gesamten Gesellschaft ausgehen kann. Verständlich wird die Aussage der Schülerinnen und Schüler gerade hier in Südtirol aufgrund zahlreicher lokaler Politskandale in den letzten zwei Jahren, auch kirchlich gab es innerhalb der Südtiroler Diözese in den vergangenen Jahren einige Anlässe zur Diskussion. Derzeit läuft bei uns eine groß angelegte Diözesan-Synode, die zur Diskussion einlädt und hoffentlich auch wieder zu etwas mehr Glaubwürdigkeit beiträgt.

    Ganz persönlich beschäftigt mich das Thema der Glaubwürdigkeit natürlich auch immer wieder anlässlich der verschiedenen Themen, die uns im Unterricht begegnen (… um nicht zu sagen ständig und bei jedem Thema hinterfrage ich mich, ob das was ich sage, ehrlich gemeint, authentisch, “glaubwürdig” ist …), aber auch in der pastoralen Mitarbeit in der Pfarre (z.B. Wie glaubwürdig ist es für ein Erstkommunionkind, dem ich vom Sakrament der Versöhnung erzähle, dessen Eltern aber getrennt sind und sich dadurch in der Pfarre kaum beheimatet, ja, als Außenseiter fühlen?).

    Ich möchte diesbezüglich auch mit der personalen Dimension der Glaubwürdigkeit schließen, die ich in all unseren Wirkbereichen für essentiell halte. Im Grunde hat Reinhard bereits die Grundfragen sehr gut formuliert, die wir uns wohl alle stellen. Der Religionsunterricht bietet uns die Chance, unseren Schülerinnen und Schülern mitzuteilen, wo wir auf unserem Glaubensweg stehen, was für uns “würdig” ist zu glauben und dadurch können wir ihnen vielleicht als Vorbild oder Reibfläche dienen. Ganz wichtig ist mir dabei immer, eher eine fragende Haltung einzunehmen bzw. die Vorläufigkeit der Antwort zu betonen. Ganz in diesem Sinne: auch dieses Posting zur Anforderungssituation ist noch vorläufig … vielleicht fällt mir im Laufe der nächsten Ferienwoche noch konkreteres zum Thema ein!

  • als Antwort auf: Vorstellung #3891
    ElisabethHammer
    ElisabethHammer
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    Hallo, ich heiße Elisabeth Hammer, unterrichte in Brixen/Italien an einer Fachoberschule für Wirtschaft Religion und Französisch. Letzten Mittwoch konnte ich leider nicht live dabei sein, ein nachträgliches “Servus” allen Bekannten vom letzten Jahr!

    Meine Ziele für Open-Reli 2014: ich war letztes Jahr schon dabei und war sehr begeistert von der Möglichkeit, mich mit anderen Kollegen über guten Religionsunterricht auszutauschen. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei einem konkreten Unterrichtsprojekt hat sehr viel Spass gemacht. Ganz konkrete Ziele habe ich eigentlich keine, weil sich sicherlich wieder ein spannender Gedankenaustausch und evtl. auch ein konkretes Projekt ergeben wird. “Glaubwürdig” ist ein hochaktuelles Thema, ich bin gespannt, was wir gemeinsam daraus machen werden.  Interessiert bin ich natürlich auch an der Weiterentwicklung des digitalen Religionsbuches.

     

    Schade, dass im Süden offensichtlich noch wenige Punkte auf der Karte sind, vielleicht kommt ja noch der ein oder andere hinzu …

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