Kursreflexion und -Feedback

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Dieses Thema enthält 4 Antworten, hat 4 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 2 Jahre, 12 Monate von Christian Günther Christian Günther aktualisiert.

  • Autor
    Beitr.e
  • #4395
    Reinhard Weber
    Reinhard Weber
    Super-Administrator

    Bitte reflektiert den Kurs und eure eigene Entwicklung, Aktivitäten und Lernfortschritte. Wir freuen uns über konstruktives Feedback und Ideen für die Zukunft.

  • #4494
    Reinhard Weber
    Reinhard Weber
    Super-Administrator

    Wie war openreli 2014 für mich?

    • Zunächst überraschend.
      Wir hatten dem Feedback vom letzten Jahr Rechnung getragen und die Kommunikationskanäle reduziert bzw. mit dem Forum vereinfacht. Insofern hatte ich mit einer noch regeren Beteiligung gerechnet. Das Gegenteil war der Fall. Ebenfalls bei der Produktionsphase.
      Andererseits waren durchaus interessierte TeilgeberInnen dabei: Unsere Youtube-Videos wurden tw. in echt beachtlicher Anzahl (der Vortrag von Matthias Hahn schon über 300 mal) angeklickt, für die Adobe-Connect-Aufnahmen haben wir keine Zahlen, da wird es wahrscheinlich ähnlich aussehen. Um es klar zu sagen: Auch das ist O.K., bei einem offenen Kurs darf man selbst das Ausmaß und die Art der Beiteiligung bestimmen.
    • interessant und produktiv
      Für mich persönlich hat sich die Teilnahme ausgezahlt: Ich konnte ein spannendes Projekt verwirklichen und habe dabei einiges dazugelernt – z. B. dass es gar nicht so leicht ist, nur youtube-Videosequenzen einzubinden und dass die Darstellung dann auch vom verwendeten Browser abhängt, dass tolle Webangebote (Popcorn-Webmaker) nicht immer so reibungslos funktionieren, wie angepriesen und dass es tolle, einfach zu bedienende Alternativen gibt (learningapps).
      Somit habe ich eines meiner persönlichen Ziele erreicht.
    • Zu kurz gekommen ist mein zweites Ziel: mich mit anderen zu vernetzen und gemeinsam etwas umzusetzen (s. o.)

    Ausblick: Meine Gedanken für die Zukunft

    • Vielleicht war der Herbst kein guter Zeitpunkt (Zeitmangel allerorts) und ein Termin im Frühjahr (ab Ende Februar?) wäre besser?
    • Oder es hatten letztes Mal mehrheitlich die Technik-Freaks vorbeigeschaut und heuer eine andere Zielgruppe (was ja erfreulich wäre)?
    • Vielleicht sollten die OrganisatorInnen gemeinsam 2-3 Projekte ausmachen und durchführen und wer will, kann dabei mitmachen bzw. mitlernen
    • Es scheint, dass noch mehrheitlich ein veraltetes Konzept von Fortbildung gefragt ist: Plakativ ausgedrückt: Sich berieseln lassen und möglichst noch ein paar “Materialien” erbeuten.
      Insofern wären mehr Online-Vorträge ein Angebot.
      Ich finde das zu wenig, da hier weder bei den LehrerInnen noch bei den SchülerInnen ein Kompetenzzuwachs entsteht.
      In diesem Sinne möchte ich nicht von dem Fokus auf das Vernetzen und das Erstellen von Produkten abgehen.
      Bitte um Widerspruch bzw. Bestätigung: Schreibt uns eure Erwartungen und Vorstellungen!
    • Mir hat openreli Spass und Freude gemacht und ich durfte als “Gastgeber” in einem Dreamteam zusammenarbeiten – wir sollten nächstes Jahr unbedingt weiter machen!

    Mein Resümee (ja, Duden sagt, dass schreibt man jetzt wirklich so …): Für mich hat sich die Teilnahme bei openreli ausgezahlt.

    Danke fürs Dabeisein!

  • #4516
    ElisabethHammer
    ElisabethHammer
    Teilnehmer

    Openreli 2014 war ganz anders als 2013; wahrscheinlich lassen sich bestimmte Dinge nicht ganz so einfach wiederholen … So sehr ich mich also auf die Neuauflage gefreut habe, musste ich dieses Jahr feststellen, dass ich öfter nicht Zeit hatte bei den Live-Events dabei zu sein und v.a. auch die Umsetzung eines konkreten Projektes war heuer auch schwierig im Zeitraum November, v.a. doch auch bedingt durch meine Praktikantin und ein anderes fächerübergreifendes Projekt, das ich am Laufen habe. Möglicherweise waren heuer einfach zu viele Sachen gleichzeitig, zusätzlich lief Openreli heuer kürzer (letztes Jahr haben wir eigentlich relativ “gemütlich” über Wochen geplant und umgesetzt). Wenn man konkret was umsetzen möchte, wäre vielleicht sogar eine Absprache im Vorfeld bereits notwendig (wie auch Reinhard anmerkt, dass eventuell nur einige Gruppen ein Projekt durchführen).

    Später anzusetzen wäre eine Idee, ab Februar ist es bei uns schon wesentlich ruhiger als in den ersten Schulwochen.

    Vom letzten Jahr habe ich vor allem die Diskussion rund um die Frage, was einen guten Religionsunterricht ausmacht, sehr positiv in Erinnerung. Dazu wurden auch zahlreiche Blogbeiträge verfasst. Eine tiefgehende Diskussion in der Breite ist heuer meiner Meinung nach nicht zustande gekommen, warum weiß ich nicht. Twittern war für mich eine (kurze) interessante Erfahrung, glaube aber nicht, dass ich das Medium weiter nutzen werde. Aber auch das ist ein Ziel von Open-Reli: Dinge ausprobieren ohne allzu große Scheu vor der Technik.

    Highlights für mich persönlich waren heuer die Bibel-Clouds und die vielen Anregungen zum Online-Lernen und Organisieren von Lernmaterialien. Ich bedanke mich bei den Open-Reli-Organisatoren und hoffe bei der nächsten Ausgabe wieder eine aktivere und weniger “konsumistische” Haltung einzunehmen. Ich gebe Reinhard Recht, dass man wohl am meisten lernt, wenn man selbst auch an einem konkreten Projekt mitarbeitet.

  • #4523

    Beimii
    Moderator

    Forschungsfrage smartphone->Schulbuch

    Das Produkt-Ergebnis am Kursende
    Die Grundanlage des Angebots und seine Konzeption konnte sichtbar gemacht werden, insofern kann ich zufrieden feststellen: es funktioniert. Das Design ist im begrenzten Rahmen der bereitgestellten WORDPRESS-Konfiguration für smartphone-Bildschirme fast vollständig ausgefahren, könnte natürlich noch geringfügig optimiert werden. Die Aufgabenstellungen sind zu einem großen Teil realisiert, können aber im Detail noch ergänzt werden. Sie sind noch einer eingehenden religionsdidaktischen Kritik zu unterziehen. Als limitierender Faktor muss die technische Anschlussbereitung für die SuS-Produkte durch die Lehrkraft angesehen werden, sie ist die Grundbedingung für das fast durchgängig begegnende Unterrichtssetting des gezielten medienunterstützten LuL-/SuS-Austausches/Kooperation. Dies musste im Blick auf nicht überschaubare schulische Voraussetzungen offenbleiben. Ebenso in großen Teilen ungelöst sind Unvollständigkeiten, Unpässlichkeiten von religionsdidaktisch wünschenswerten digitalen Werkzeugen der gezielten Kollaboration. Absehbar: bei ausgereiften Produkten sind designerisch angepasste eigens programmierte Bereitungen das Mittel der Wahl einer serviceorientierten Technologie, die hier gegenüber online und gratis erhältlichen Möglichkeiten ihren Vorteil ausspielen können – aber natürlich mit Kosten verbunden sind.

    Online-Zusammenarbeit und Forenaustausch  Sehr wertvolle Beiträge und Überlegungen einer überschaubaren Anzahl von Beteiligungswilligen sowohl im Grundsätzlichen (z.B. Charakter eines Schulbuches) wie auch in der Aufgabengestaltung und Überlegungen zum Setting / Design. Eine langfristige Vorbereitung meinerseits auf dieses Projektangebot (etwa ab Sommer, das hatte ich ehrlichgesagt vorausgesehen) hat mir gezeigt, dass die Arbeit an einsatzfähigen Endprodukten doch eher langfristig und mit definierter Aufgabenstruktur gelingen kann (eher typisch für verbindlichen workflow bei entlohnten / bezahlten Angeboten).

     

     

  • #4524

    Habe gerade einen Blogbeitrag fertiggestellt.

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